Bildungsangebot für Fotografen

Zwar kann man in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch ohne eine Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium ein Fotostudio eröffnen, jedoch sollte man spezielles Wissen oder Erfahrungen in diesem Bereich haben. Deshalb ist es klug, vorher ein Bildungsangebot wahrzunehmen. Hier soll über verschiedene Möglichkeiten informiert werden, die Grundkenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Karriere zu erwerben.

Ausbildung zum Fotograf

Eine Berufsausbildung zum Fotografen dauert drei Jahre. Es gibt die Möglichkeit, sich bei Zeitungen, Verlagen oder anderen Unternehmen, die regelmäßig eigenes Bildmaterial herstellen, zu bewerben und somit eine übliche duale Ausbildung zu absolvieren. Jedoch kann man sich auch eine rein schulische Ausbildung entscheiden.

Man lernt hier alle nötigen Grundkenntnisse, wie zum Beispiel welche Linsen es gibt, wie ein Foto aufgebaut sein soll, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sowie unterschiedliche Belichtungsmöglichkeiten. Desweiteren wird man alle technischen Kenntnisse erwerben, die ein Fotograf im Alltag braucht. Auch der Unterschied zwischen einzelnen Bereichen wird gelehrt. Ein Produktfoto muss andere Anforderungen erfüllen, als zum Beispiel ein Portraitfoto für eine Bewerbung.

Studiengänge

In Deutschland gibt es neben dem Fotografiestudium mehrere weitere Studiengänge, die sich mit der Fotografie beschäftigen. Je nachdem, was man für eine Art Fotograf werden möchte, ist Kommunikationsdesign, Gestaltung oder Film- und Mediendesign oft eine gute Alternative. Hier lernt man im Grunde je nach Fachrichtung alles kennen, was man als erfolgreicher Fotograf wissen muss – und das mit größerem Tiefgang und fachspezifischer, als in der Ausbildung.

Weiterbildung

Auch in dieser Branche gibt es zahllose Seminare, Weiterbildungen und Lehrgänge, welche in Kosten, Inhalten und Dauer stark variieren. Hier ist für jeden angehenden Fotografen, der vielleicht schon einige Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt hat, etwas dabei.

Gerade für Hobbyfotografen, die ihre Leidenschaft zur Berufung machen möchten, oder für Quereinsteiger ist dies eine zeitsparende Alternative zur klassischen Ausbildung oder zum Studium. Aber auch für ausgelernte Fotografen, die ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen möchten, bieten sich diese Kurse an.

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